Lockdown in der Ile-de-France: Großer Ansturm auf den TGV Richtung Südwesten

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Die Bewohner von Paris stürmen die Bahnhöfe und fliehen aus der Hauptstadt Richtung Südwest-Frankreich.

Wenige Stunden vor Inkrafttreten eines neuen Lockdowns in sechzehn Departements, darunter die Ile-de-France, sind viele Züge zwischen Paris und dem Südwesten ausverkauft.

Und es beginnt ein großer Exodus von Menschen aus der Region Ile-de-France, nur wenige Stunden bevor der neue einmonatige Lockdown in Kraft tritt. Viele TGV-Züge von Paris nach Toulouse und in den Südwesten insgesamt sind ausgebucht. Obwohl die Schulferien doch in ganz Frankreich vorbei sind.

Laut einer Miteilung auf der SNCF-Website am heutigen Freitagmorgen um 6 Uhr sind die meisten Direkt- oder Anschlusszüge von Paris nach Toulouse für diesen Freitag, 19. März, ausgebucht. Heute Morgen um 6 Uhr waren nur noch ein halbes Dutzend Züge buchbar – TGV oder Intercity – mit Fahrpreisen von durchschnittlich 100 € bis 130 € für eine einfache Fahrt für eine Person.

Das Gleiche gilt zwischen Paris und dem Bahnhof Bordeaux.

Die Region Okzitanien ist nicht die einzige, die von diesem Phänomen betroffen ist. Auch viele TGVs in die Bretagne sind für diesen Freitag ausgebucht. Die Züge nach Brest, Vannes, Saint-Malo oder Quimper sind fast alle voll, berichtet Le Télégramme. Ab Donnerstagabend kamen überfüllte Züge aus Paris im Bahnhof von Vannes an, wie unsere Kollegen berichteten.

Um das hohe Fahrgastaufkommen in den Pariser Bahnhöfen – insbesondere im Bahnhof Montparnasse im Südwesten – zu bewältigen, wird die SNCF wie bei den großen Sommerferienabfahrten hunderte von Hilfskräften mobilisieren.

Nach Angaben des Senders sind alle Zugtickets bis zum 19. April kostenlos umtausch- und erstattungsfähig, bis zum Zeitpunkt der jeweiligen Abfahrt.

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