Lockerungen: Ein Pfingst-Wochenende unter strenger Überwachung

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In mehreren Städten, wie z. B. Tours (Indre-et-Loire), kam es seit der letzten Lockerung der Einschränkungen am Mittwoch, 19. Mai, zu ungewollten Menschenansammlungen.

Eine Reportage von France 3: In Tours (Indre-et-Loire) ist der Place Plumereau sonnig, es liegt ein Hauch von Frühling in der Luft. Auch die Polizei ist allgegenwärtig, auf Anweisung der Präfektur, die nach den Erfahrungen der ersten Abende nach der Öffnung der Retaurant-Terrassen, die fast an die Kundenzahlen bei der Fußballweltmeisterschaft erinnerten, Kontrollen angeordnet hat. Die Präfektur warnt: Die Covid-19-Epidemie kann sehr schnell wieder los schlagen. “Diese Woche hatten wir immer noch zehn Todesfälle durch Covid in unserer Region. Das Ziel ist, dass sich die Menschen des Risikos bewusst werden, das sie eingehen”, erklärt Marie Lajus, Präfektin von Indre-et-Loire.

Kein Alkohol außerhalb der Terrasse
Die Polizei kontrolliert die ordnungsgemässe Anordnung der Tische und lässt bei Bedarf korrigieren. Die Café-Besitzer sehen die Polizeipräsenz mit Erleichterung. Sie haben das Gefühl, bei der Überwachung der Einhaltung der Regeln nicht allein zu sein. Denn manche Kunden wollen sich an diese Regeln nicht halten und verlassen mit ihren Getränken die Terrasse, wenn eine Bar sich weigert, “über die Strasse” zu verkaufen.

Aber: Das Trinken von Alkohol außerhalb der Terrasse ist derzeit in den meisten Stadtzentren bei einer Strafe von 135 Euro verboten.


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