Tag & Nacht

In Savoyen nur knapp vor einer großen Tragödie bewahrt worden. Am Sonntag, dem 27. August, kam es in der Gemeinde Saint-André zu einem sehr enormen Erdrutsch. Augenzeugen haben alles gefilmt.

Die Bilder des Erdrutsches, der sich am Sonntagnachmittag, dem 27. August, in Savoyen ereignet hat, sind erschreckend. Sie zeigen, wie ein Teil des Berges auf die Bahngleise und eine darunter liegende Straße stürzt, auf der gerade einige Autos und Lastwagen fahren. Dieser Erdrutsch hätte für viele Menschen tödlich enden können, doch wie durch ein Wunder gab es keine Opfer.


Der Felssturz ereignete sich auf der RD1006 in Höhe des Ortes Saint-André, berichtet die Wochenzeitung La Maurienne auf ihrer Fabebook-Seite. Nach Angaben der Präfektur von Savoyen sind „mehrere Felsblöcke mit einem Volumen von etwa 700 m³ auf die Schutzwand gestürzt, die von den Straßenbauämtern des Departementsrats in diesem besonders überwachten Bereich präventiv aufgestellt worden war“.

Mehrere Straßen wurden auf unbestimmte Zeit gesperrt, darunter ein Teil der Autobahn A43 zwischen den Anschlüssen Nr. 29 und Nr. 30 in beiden Fahrtrichtungen (Saint-Michel-de-Maurienne und Le Freney). Der Fréjus-Straßentunnel ist ebenfalls für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in beiden Richtungen zwischen Frankreich und Italien gesperrt. Auch der Zugverkehr bleibt zwischen Frankreich und Italien auf auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Das Bahnunternehmen Trenitalia kündigte auf X (ehemals Twitter) an, dass alle Züge zwischen Paris und Mailand für Montag, 28. August, ausfallen.


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