Tag & Nacht

Katalonien leidet seit drei Jahren unter der schlimmsten Dürre seit Beginn der Aufzeichnungen, und die Bewohner bereiten sich auf erhebliche Wassereinschränkungen vor. Das Ausbleiben von Niederschlägen in der Region ist äußerst besorgniserregend.

Seit drei Jahren regnet es in Vallirana (Katalonien) nur sehr wenig. Diese historische Dürre führte dazu, dass die Gemeinde mit etwa 16.000 Einwohnern vor zwei Monaten den Notstand ausrief. Aufgrund der verhängten Wasserbeschränkungen sind die Anwohner auf Tanklastwagen angewiesen, um sich mit Wasser zu versorgen. Das Auffüllen ihrer Wasserbehälter ist zu einer Notwendigkeit geworden, um ein normales Leben führen zu können. „Wir können nicht spülen oder unsere Wäsche waschen“, bezeugt ein Anwohner gegenüber dem französischen TV-Sender Franceinfo.



Grundwasserspiegel im roten Bereich
Nach einem heißen Sommer und einem ungewöhnlich trockenen Winteranfang befinden sich die Grundwasserstände in Katalonien im tiefroten Bereich. „Wir hatten drei Jahre mit sehr unterdurchschnittlichen Niederschlägen“, erklärt Eva Martínez Morales, Bürgermeisterin von Vallirana. Das Ausbleiben des Regens ist vor allem in den Wäldern gut sichtbar. Die Stauseen, die Katalonien mit Wasser versorgen, weisen allesamt sehr niedrige Pegelstände auf.


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