Covid-19-Impfung: Europa verschärft seine Haltung, Boris Johnson will eine Totalblockade vermeiden

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Boris Johnson will einen Ausfuhrstopp von Covid-19-Impfstoffen aus der EU vermeiden und versucht zu beruhigen.

Emmanuel Macron kündigte am Donnerstag, 25. März, das Ende der Nachgiebigkeit gegenüber der Politik des britischen Labors AstraZeneca an. Boris Johnson verlangt in der Tat, dass das britische Territorium vorrangig zu beliefern ist.

Konfrontiert mit der europäischen Drohung, den Export von Impfstoffdosen nach Großbritannien zu blockieren, will Boris Johnson eine totale Blockade um jeden Preis vermeiden. “Das Vereinigte Königreich braucht Exporte aus der Europäischen Union, um seine Impfkampagne fortzusetzen”, berichtet Mathieu Boisseau, ein Journalist von France Télévisions, am Freitag, den 26. März, aus London. Der April wird besonders heikel sein: 12 Millionen zweite Dosen müssen verabreicht werden und es muss ohne eine Lieferung von fünf Millionen Impfstoffen geschehen, die eigentlich aus Indien hätten eintreffen sollen.

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Tipp der Redaktion

Emmanuel Macron im Visier der britischen Medien
Die britische Regierung versucht mit einer beruhigenden Haltung die Situation zu entschärfen und versichert, dass es keine Verzögerung bei der Impfung geben wird. “Die Regierung hat die Krankenhäuser dennoch gebeten, die Anzahl der Termine für die kommenden Wochen zu reduzieren. Die britische Presse ist extrem kritisch gegenüber den europäischen Staatsoberhäuptern und insbesondere gegenüber Emmanuel Macron”, resümiert Mathieu Boisseau für Antenne 2.

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