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Die Summe der von der Justiz beschlagnahmten Vermögenswerte ist nach Angaben des französischen Justizministers Eric Dupond-Moretti zwischen 2022 und 2023 um 80% in die Höhe geschnellt.

Die Summe der von der französischen Justiz beschlagnahmten Vermögenswerte hat im Jahr 2023 zum ersten Mal eine Milliarde Euro überschritten. Es wurden fast 1,4 Milliarden Euro beschlagnahmt. Dies gab Justizminister Eric Dupond-Moretti am Donnerstag, dem 8. Februar, in Paris bekannt.



Es handele sich um einen Anstieg von über 80% und damit um einen Rekord, so der Justizminister. Im Jahr 2022 erreichte der Betrag der Beschlagnahmen „nur“ 771 Millionen Euro. 175 Millionen Euro flossen bar in die Staatskasse.

Immobilien, Luxusuhren oder auch Drogen.
Die strafrechtlichen Beschlagnahmen werden in Frankreich von der Agentur für die Verwaltung und Einziehung von beschlagnahmten und eingezogenen Vermögenswerten (Agrasc) verwaltet. Diese Agentur, die den beiden Ministerien für Justiz und Finanzen unterstellt ist, zentralisiert und verwaltet die im Rahmen von Strafverfahren beschlagnahmten Werte und Gelder, verwaltet die ihr anvertrauten Güter und sorgt für die Auszahlung eventueller Verkaufserlöse.

Die eingenommenen Geldbeträge werden dem Staatshaushalt, den Ermittlungsbehörden oder auch Vereinen zugeführt. Die beschlagnahmten Güter können sehr unterschiedlich sein: Immobilien, Autos, Luxusuhren oder auch Drogen.


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