Tag & Nacht

An den Stränden von Ploemeur im Departement Morbihan gibt es bereits eine Quallenplage, obwohl der Sommer noch gar nicht begonnen hat. Eine Folge der globalen Erwärmung.

Die große Präsenz von Quallen an den Stränden von Ploemeur (Morbihan) ist wahrscheinlich eine der Folgen der globalen Erwärmung. Der Sommer ist noch nicht da, aber die Quallen sind bereits in großer Zahl an den Küsten Frankreichs angekommen. Ihre Anwesenheit ist angesichts der aktuellen Wetterbedingungen nicht unbedingt überraschend. „Sie werden je nach Wassertemperatur und Nahrungsangebot ankommen. Sie können auf einen Schlag kommen und deshalb gibt es manchmal ziemlich massive Strandungen“, kommentiert Roman Portanguen, Wissenschaftsvermittler beim Plankton-Observatorium.

Eine Qualle hat nur wenige Fressfeinde im Wasser und ernährt sich von kleinen Fischen. Sobald sie sich gebildet haben, wandern die Quallenschwärme mit der Strömung und werden mehr oder minder zufällig an den Küsten angespült. „Ich finde es wunderschön, es sieht aus wie ein kleiner Pilz, eine kleine Lampe, die schwimmt“, sagte eine Spaziergängerin auf dem Sender France 3. Aber man muss vorsichtig sein. Da sie in unterschiedlichem Maße nesselnd sind, sollte man sie besser nicht anfassen und bei Kontakt sich sofort mit Sand reiben und mit Meerwasser abspülen. Mit der Wärme und den Hitzeperioden werden mehr und mehr Quallen an den Stränden auftauchen.


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