Ungewöhnlich: Sie komprimiert gebrauchte Kleidung und stellt Ziegel her

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Kleidung recyceln, um Ziegel herzustellen? Das ist die verrückte, aber ökologische Idee einer Architektin. Eine Initiative, die bereits von einigen Marken aufgegriffen wurde.

“Meine Idee ist es, alte Kleidung zu recyceln, um dieses neue Material herzustellen, einen recycelten Textilbaustein. Damit können wir Möbel und Trennwände herstellen und umweltschädliche und energieaufwendige Materialien wie Beton ersetzen”, erklärt Clarisse Merlay, Architektin. Sie holt unbrauchbare Kleidung von großen Einzelhändlern ab, und schrumpft sei ein. Vorher wird die Kleidung sortiert, gewogen und zerkleinert.

50.000 Ziegelsteine

Nachdem sie ein Leimbad durchlaufen haben, werden die Reste zu Ziegeln von jeweils 400 Gramm gepresst. Der Prozess ist von Anfang bis zum Ende nachhaltig: Nur Fuß- und Armkraft werden eingesetzt. Die hydraulischen Pressen sind manuell. Die Ziegel können zur Herstellung von Möbeln, aber auch von Wänden verwendet werden. Diese Vorteile haben bereits mehr als dreißig Unternehmen erkannt, darunter auch der Chef einer großen Marke, der stolz darauf ist, sein Image mit dieser Initiative aufzubessern. In nur zwei Jahren hat das Unternehmen bereits mehr als 50.000 Ziegel produziert.


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